Pragerschinken
Produktinformationen "Pragerschinken"
Prager Schinken (tschechisch Praská unka) ist ein bekannter Kochschinken, der ursprünglich aus der böhmischen Küche stammt. Prager Schinken ist ein sehr feiner Schinken, der aus der Schweinekeule hergestellt wird. Traditionell wird Prager Schinken in Prag und ganz Tschechien warm als Hauptgericht serviert.
Herstellung des Prager Schinkens:
Vorab werden kleinere Hinterkeulen von Schweinen mit der Schwarte sorgfältig ausgewählt und mit einer Gewürzlake bestehend aus Pökelsalz, Zucker und Gewürzen wie Wacholder, Koriander und Kümmel gespritzt. Über Nacht wird der Schinken intervallgepoltert. Anschließend wird der Schinken handgeformt und bei Kerntemperatur heiß geräuchert.
Herkunft und Namensgebung:
Der Prager Schinken erhielt seinen Namen wie zu vermuten ist durch seine Herkunft aus Prag.
Es ist dem Exporteur Antonín Chmel zu verdanken, dass der Prager Schinken den Weg aus dem damaligen Böhmen zu uns gefunden hat. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ließ sich der böhmische Unternehmer Chmel in Vinohrady, damals Königliche Weinberge, nieder und gründete die »Selchwarenfabrik«. Bis zum Beginn des Kalten Krieges exportierte das Unternehmen erfolgreich. Erst danach war das europäische Ausland auf eigene Produktion angewiesen.
Verzehrempfehlung:
Der Schinken kann als Aufschnitt oder als Braten zubereitet werden. Heutzutage wird der Prager Schinken vorwiegend als Schinkenaufschnitt angeboten.
Zur Zubereitung als Hauptgericht wird die der Schinken dicht in einen Brotteig gehüllt und anschließend gebacken oder geschmort. Diese traditionelle Zubereitungsart wird mit Maderirasauce serviert.
Lagerung & Aufbewahrung
Nach dem Versand ist der Schinken ca. 10-12 Tage ungeöffnet im Kühlschrank haltbar.
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Weitere Informationen zum Pragerschinken
Gut Ding braucht Weile – so sagt schon das Sprichwort. Auf den Prager Schinken trifft dies ganz besonders zu: Etwa zwei Monate investiert der Metzger in die Vorbereitung des Prager Schinkens, bevor er Sie erreicht.
Delikatesse Prager Schinken
Zunächst muss das Fleisch für den Prager Schinken sorgfältig ausgewählt werden. Der Schinken ist handgeformt, was die Verwendung unterschiedlicher Teile möglich macht. Besser jedoch wird das Ergebnis, wenn der Schinken aus einem Stück entsteht, wie es in der Landmetzgerei Schiessl geschieht. Mit Gewürzen eingerieben wird der Schinken etwa einen Monat lang trocken gepökelt.
Kalt geräuchert vor Auslieferung
Im Anschluss an das Pökeln wird der Prager Schinken über Nadelholz kalt geräuchert. Auch auf diesen Vorgang wird einen Monat Zeit verwendet. Erst dann ist der Prager Schinken bereit für seine endgültige Weiterverarbeitung. Als Hauptspeise genossen wird der Schinken nach tschechischem Rezept in Brotteig gehüllt und gebacken. Die Verarbeitung durch Schmoren ist ebenfalls bekannt und beliebt. Dabei entsteht eine kräftige Sauce, die gern mit Madeira angereichert werden darf.
Der Weg des Prager Schinkens
Es ist dem Exporteur Antonín Chmel zu verdanken, dass der Prager Schinken den Weg aus dem damaligen Böhmen zu uns gefunden hat. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ließ sich der böhmische Unternehmer Chmel in Vinohrady, damals Königliche Weinberge, nieder und gründete die »Selchwarenfabrik«. Bis zum Beginn des Kalten Krieges exportierte das Unternehmen erfolgreich. Erst danach war das europäische Ausland auf eigene Produktion angewiesen.
Landmetzger Schießl GmbH
Hauptstrasse 12
92552 Teunz
Deutschland